Tablet PC – Was ist das?

Die iPods bedeuteten eine Revolution des MP3-Player-Marktes. Das iPhone erschütterte 2007 den Markt für Mobiltelefonie und trug maßgeblich zur Verbreitung von Smartphones bei. 2010 setzte Apple mit der Einführung des iPads einen weiteren Meilenstein – diesmal für die Tablet PCs. Man mag von dem US-Konzern halten, was man möchte. Nicht zu bestreiten ist jedoch, dass sie neue Gerätegattungen etabliert haben. Smartphones und Tablet PCs? Ohne Apple wären diese wahrscheinlich erst viel später entwickelt worden. Doch mit dem Erfolg des iPads gab es viele Unternehmen, die sich ebenfalls ein Teil des Kuchens sichern wollten und deshalb auch Tablets entwickelten. Mittlerweile hat das iPad so schon einige ernsthafte Konkurrenten bekommen. Der nachfolgende Artikel setzt sich mit der Thematik der Tablet PCs auseinander und beleuchtet, welche Alternativen es neben dem iPad gibt.

Was ist ein Tablet PC?

Ein Tablet PC, oder kurz einfach nur Tablet, bezeichnet einen Computer, dessen Oberseite komplett aus einem Touchscreen besteht. Heutige Modelle sind in aller Regel mit Fingern zu bedienen, in Ausnahmefällen jedoch ist eine Bedienung ebenfalls durch einen Stift möglich. Die Modelle sind darauf ausgelegt, den Nutzer unterwegs mit Medieninhalten wie Musik, Internet oder Videos zu versorgen. Deshalb verfügen die meisten Modelle über einen drahtlosen Internetzugang über W-Lan oder UMTS. Die weitere Ausstattung unterscheidet sich bei jedem Modell.

Welche Arten gibt es?

Tablets lassen sich vor allem nach ihrem Betriebssystem klassifizieren. Das bekannteste Tablet ist wohl das iPad 2, welches unter Apples eigenem Betriebssystem iOS läuft. Dies ist ein geschlossenes System, welches nur exklusiv auf dem iPad von Apple läuft. Die Konkurrenzmodelle greifen deshalb auf andere Betriebssysteme zurück. Das beliebteste Betriebssystem ist, das von Google entwickelte, Android. Da es sich um eine offene Plattform handelt, dürfen verschiedene Hersteller das Betriebssystem verwenden und die Oberfläche nach ihren Wünschen anpassen. Alle wirklichen Konkurrenten laufen unter Android. Android hat den Vorteil, dass aufgrund der hohen Verbreitung schon viele Apps verfügbar sind. Die wichtigsten Funktionen, wie Musikwiedergabe oder Internet, sind auch in Android vorhanden und so ist der Funktionsumfang beider Betriebssysteme annähernd gleich und lässt sich in beiden System auch jederzeit durch einen Appstore erweitern. Der Vorteil bei Androidtablets ist, dass sie schon zu wesentlich geringeren Preisen zu haben sind. Welche Betriebssystem das beste für einen ist, sollte man am besten im Laden ausprobieren, da sich vor allem die Bedienung der Systeme unterscheidet. Namenhafte Hersteller von Androidtablets sind z.B. Samsung oder Motorola.

Fazit

Wer sich ein Tablet zulegen möchte, sollte als Erstes die Wahl des Betriebssystems tätigen. Lieber den vollen Bedienungskomfort genießen und das iPad wählen oder ein Betriebssystem mit ebenfalls guten Bedienungskomfort wählen und die Vorzüge eines offenen Betriebssystems genießen? Dann kann man sich in Fachzeitschriften informieren, welche Modelle für einen infrage kommen. Gerade bei Android gibt es viele günstige Angebote, wo der günstige Preis aber meist zulasten von Touchscreen und Prozessor geht. Das Tablet lässt sich also weniger gut bedienen und ist langsam. All das sollte beim Kauf beachtet werden. Zusätzlich sollte man beachten, dass zusätzlich zum Tablet noch eine SIM-Karte mit Datenflaterate nötig ist, damit das surfen unterwegs möglich ist. Diese sind bei Netzbetreibern aber auch günstig bei Prepaidanbietern erhältlich.

Inhaber Foto: Robert Lehmann – Fotolia

Ähnliche Beiträge: