Die deutsche Übersetzung des Wortes “Internet” kommt dem Begriff “Netzwerk” nahe. Doch vieles kann hier verstanden werden: Nicht nur Computer über die Welt können miteinander reibungslos und in sekundenschnelle kommunizieren, sondern Daten können innerhalb einer großen Firma oder auch innerhalb eines Haushaltes schnell, effizient und verlustfrei übertragen. Es geht nicht nur um die Übertragung von PC zu PC, sondern auch Handys, Drucker, Fernseher und andere elektronische Geräte werden durch Netzwerkverbindungen miteinander übertragen und ermöglichen somit, ein klassisches “Büro” ist nicht mehr zwingend räumlich zu zentrieren.
Was sind Netzwerke?
Um Computernetzwerke zu verstehen, geht es zunächst um die Adressen der Senders und des Empfängers – diese bestehen aus Adressen und Namen. Netzwerkadressen (auch IP-Adressen) genannt bestehen aus Ziffern und werden vergeben, wenn sich die Nutzer ins Internet einwählen. Auch sind dies an dieser Stelle Namen: Dies geschieht über die sogenannte “MAC-Adresse” oder über die “Physikalische Adresse”, die über die Netzwerkkarte übertragen wird. Durch das Erkennen dieser Daten wird über Router ein Netzwerk gegründet, der von Gerät zu Gerät diese übermittelt.
Was für Arten von Computernetzwerken gibt es nun? An Übertragungsmedien stehen derzeit die Kabel-, die Funk- und die optische Verbindung zur Verfügung – Glas- und Kupferkabel, Bluetooth, Satelliten- und terrestrischer Funk sowie die Infrarot- oder die Laserverbindung sind hier gemeint.
Wie werden Nachrichten übertragen?
In allen Fällen jedoch wird ein Computernetzwerk nach demselben Schema von den beteiligten Geräten in Anspruch genommen: Gerät A sendet Namen bzw. Adresse an Gerät B (bei diesem Vorgang werden – ähnlich wie auf einer klassischen Postkarte – die Absender- und Empfängerdaten gleichzeitig übermittelt). Gerät B “bestätigt”, indem es die eigenen Daten zurücksendet. Hiernach beginnt die Übermittlung adressunabhängiger Daten. Diese gliedern sich einerseits in die inhaltlichen Botschaften und andererseits in eine Art Metakommunikation: Die Rechner “bezeichnen” ständig, welche Datenpakete bereits verschickt wurden, auf dem Weg sind und empfangen wurden. So können Datenpakete, die aus einem technischen Fehler heraus nicht übermittelt werden, in neuen Versuchen verschickt werden. Auch dies wird im Protokoll erfasst, festgehalten und kommuniziert. Dies gelingt über Korrektur- und Sequenznummern, nämlich Kontrollmechanismen.
Welche Geräte und Inhalte werden gemeinsam genutzt?
Inwieweit dienen nun lokale Netzwerke der elektronischen und effizienten Kommunikation? Es können Peripherie, Programme und auch Datenbestände gemeinsam von verschieden positionierten Anwendern genutzt werden. Dies bezieht sich auf den völlig herkömmlichen E-Mail-Verkehr, auf die Möglichkeit für Arbeitsgruppen, gemeinsame Projekte auch aus Entfernungen heraus zu betreuen und auch auf den gemeinsamen Zugriff auf Kundendateien in Unternehmen (CRM). Alle Daten können unterschiedlich kodiert werden und somit in willkürlicher Varianz nur bestimmten Nutzergruppen erweiterter oder beschränkter zugänglich gemacht werden.
Der Administrator als übergeordnete Instanz
Eine wichtige Rolle spielt hierbei der Administrator. Es erfordert ein hohes Maß an Sensibilität und bringt an Verantwortung mit sich, ein Netzwerk einzurichten und zu betreuen. Der Netzwerkverwalter hat die Ansprechstelle für die Anwender und Mitarbeiter inne, verteilt Nutzungsrechte und richtet diese auch ein, richtet Nutzergruppen ein, verwaltet Server und auch Clients. Kurz gesagt: Einem Administrator sind alle Anschlussstellen, Nutzungsmöglichkeiten und Auslastungskapazitäten eines Netzwerks nicht nur bekannt, er kann diese auch nutzbar machen, erweitern und individuell zuordnen.
Foto: jochenL.E. – Fotolia